DOI: 10.1002/cepa.70925 ISSN: 2509-7075

Mindestzementgehalt für Beton – ist zukünftig weniger mehr?

Tobias Schack, Mohamed Abubakar Ali, Michael Haist

Abstract

Normative Regelungen und Richtlinien definieren vielfach Anforderungen an einen Mindestzementgehalt für Beton in Abhängigkeit der auf das Bauteil bzw. Bauwerk einwirkenden Umweltwirkungen. Darüber hinaus werden zumeist Beschränkungen für den maximalen Wasser‐ZementWert festgelegt. Diese Anforderungen sind aus technischer Sicht insbesondere zur Sicherstellung einer ausreichenden Alkalität und Dichtigkeit zum Schutz vor Bewehrungs‐ und Betonkorrosion erforderlich. Aus ökologischer sowie ökonomischer Sicht sind diese Anforderungen jedoch nicht unbedingt vorteilhaft ‐ ein höherer Zementgehalt ist u.a. mit signifikant steigenden Treibhausgasemissionen sowie mit höheren Kosten für die Herstellung des Betons verbunden.

Im Rahmen von experimentellen Untersuchungen wurden die Anforderungen hinsichtlich des Mindestzementgehalts betrachtet, um so technische Grenzen für eine mögliche Absenkung des Zementgehalts unter Verwendng von klinkereffizienten (z. B. CEM II/C‐M) zu erkunden und zu bewerten.

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